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Die Überquerung der Vercors-Hochebene (Teil 1)
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Vercors-Panorama
Blick zum Vercors: Was erwartet uns dort oben?
Die Durchquerung des grössten Naturschutzgebietes Frankreichs in seiner gesamten Nord-Süd-Ausdehnung ist das Kernstück unserer Reise in die Provence.
Auf dem Touristenbüro in Grenoble machte man uns Mut. Es wäre bestimmt eine wunderbare Wanderung, besonders mit Eseln. Aber es gebe leider kein Wasser dort oben. Nun wussten wir es: Diese Tour mussten wir wie eine Expedition vorbereiten. Das hiess Wasservorrat für Mensch und Tier und Lebensmittel (nur für die Menschen) für mindestens 3 Tage mitnehmen. Wir hatten in Villard-de-Lans die letzte Gelegenheit, die Vorräte aufzutanken. So teilten wir also die Tour in zwei Strecken ein: Die Nordrampe bis Villard mit der letzten Einkaufs- und Unterkunftsmöglichkeit und das eigentliche Plateau. Wir beschlossen, erst nach einer Schönwetterprognose von mindestens drei Tagen aufzubrechen, dies würde bis Villard reichen, dort konnten wir, wenn nötig, weitere 3 schöne Tage abwarten, um das Plateau zu überqueren.
Aladin und Joggi beim Balgen
Unsere beiden Sherpas
Als wir damals in Voreppe ein Auto mieten mussten, um unsere Esel zu suchen - die sich durch ein "Loch" in der Weide aus dem Staub machten - benutzten wir die Gelegenheit zu einem Ausflug ans Südende des Vercors, um zu prüfen, ob der Abstieg für Esel machbar wäre. Der Abstieg nach Archiane, die erste Variante, erschien uns nach erneutem Prüfen der Karte wegen der Steilheit nicht machbar und so entschieden wir uns zur Besichtigung des Abstiegs nach Chichillanne, den wir dann als an der obersten Grenze machbar einstuften. Wir würden diesen Weg nehmen. Doch es kam alles anders...

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Die Eselreise in die Provence