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Die Überquerung der Vercors-Hochebene (Teil 1)
Es
waren tatsächlich bange Minuten, die uns wie Stunden vorkamen.
Doch wir möchten diese Erfahrung nicht missen, denn sie
hat uns gezeigt, dass wir nie zu verzweifeln brauchen. Es gibt
immer einen Weg!

Der zweite Tag
auf dem Plateau brachte auch schöne Überraschungen. |
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| Es
gab an diesem Tag noch weitere dramatische Situationen, doch
sie konnten uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Beispielsweise
stürzte auch Joggi einmal, sogar so, dass wir teilweise
abbasten mussten, um ihn wieder hoch zu bringen. |
| Aladin
marschierte über
das ganze, schwierige Plateau mutig voraus. Deshalb erscheint
er auf den Fotos nicht. Ich konnte nämlich erst fotografieren,
wenn Aladin (mit mir an der Leine) die schwierigen Stellen geschafft
hatte. Er verblüffte uns immer von Neuem durch seinen Wagemut.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie er zum ersten Mal an einer
Stelle stand, wie sie auf den beiden Bildern zu sehen sind. Ein
paar suchende Blicke, und dann - ich traute meinen Augen kaum
- setzte er zu einem kühnen Sprung an. Ich glaubte,
er würde sich
sämtliche Knochen brechen, doch er landete
trotz seiner schweren Packung sicher und setzte den Weg fort,
als wäre nichts geschehen. |
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Joggi war weniger
mutig. Manchmal brauchte es lange, um ihn davon zu überzeugen,
dass er auch konnte, was Aladin machte. |
| Kurz
vor dem Zusammentreffen der GR 91 mit dem Sentier Central standen
wir wieder vor einer unüberwindbaren Barriere. Ein riesiger
Baum lag quer über dem Weg und ein Ausweichen war nicht
möglich, doch wir konnten durch die Wildnis hindurch zum
anderen Wanderweg gelangen. Und was trafen wir dort an? |
Wieder einen riesigen
Baum quer über dem Weg! Doch diesmal brauchten wir "nur" mit
dem Taschenmesser einige Äste wegzusägen, um unter
dem Baum durchmarschieren zu können. Etwa eine Stunde
später erreichten wir, mitten in der Dämmerung, die
Cabane Jasse du Play. In allerletzter Minute. |

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