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Die Überquerung der Vercors-Hochebene (Teil 1)
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Eselgerechte Zauberlandschaft Am nächsten Tag setzten wir die Reise gutgelaunt fort. So stellten wir uns eine Bergtour mit Eseln vor. Eselgerechte Wege durch eine zauberhafte Landschaft, Sonnenschein und Ruhe.
Was gibt es schöneres, als durch eine so zauberhafte Landschft zu wandern, Zeit und Raum zu vergessen und mit der Natur eins zu sein?  
Naturpark voller Hindernisse
Die Ruhe dauerte jedoch nicht lange. Es war sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Die Landschaft wurde zusehends felsiger und karstiger. Oft führte der Pfad mitten durch Karstfelder und war kaum noch zu sehen. Nicht selten musste einer von uns voraus gehen, um den besten Weg an den Löchern vorbei zu finden.
Das schlimmste jedoch waren umgestürzte Bäume und diese gab es massenhaft. Eigentlich logisch für ein Naturschutzgebiet. So wunderbar schön und malerisch sie anzusehen waren, so sehr erschwerten sie uns das Fortkommen. Für Rucksackwanderer war das natürlich nichts, sie konnten die Hindernisse leicht umgehen, aber mit vollbepackten Eseln war es schwieriger. Oft waren beide Seiten des Weges voll von Löchern oder riesigen Felsbrocken. Arvo hatte eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Meist lief er voraus, um uns vor unüberwindbaren Hindernissen zu warnen und Alternativen zu suchen.
Aladin und Joggi lernten über Karstfelder zu gehen. Es war beinbrecherisch anzusehen. Was man nicht alles tut, wenn man keine andere Wahl hat! Fotos gibt es von solchen Situationen keine, da ich immer alle Hände voll zu tun hatte.
Wie oft dachten wir, dass das Ende der Tour gekommen sei, aber immer ging's dann doch irgendwie - bis zum nächsten Herzklopfen.
Karstfeld

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Die Eselreise in die Provence